Transnationales Treffen in Rovereto im November 2025
„Fachkräfte digital und international Berufsbildung und Professionalisierung im digitalen Wandel“
Interdisziplinärer Fachkräftedialog mit Partnern aus Italien, Spanien und Deutschland
Transnationale Treffen vom 10.-14.11.2025 in Rovereto
Künstliche Intelligenz und europäische Vernetzung: Ein Rückblick auf unser Projekttreffen in Rovereto
Vom 10. bis 14. November 2025 versammelten sich die europäischen Projektpartner im italienischen Rovereto zu ihrem zweiten transnationalen Treffen. Im Fokus standen neben dem intensiven fachlichen Austausch vor allem zwei zukunftsweisende Themen: Die Internationalisierung in sozialpädagogischer Ausbildung und Studium sowie der professionelle Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI).
Herzlicher Empfang am „Istituto don Milani“
Nach der Anreise aus Münster via Verona startete die europäische Delegation direkt in ein straff organisiertes und detailreiches Programm. Als hervorragender Gastgeber fungierte das „Istituto don Milani“ in Rovereto. Die italienische Koordination, die Geschäftsführung des Antragstellers sowie die Schulleitung hießen alle Teilnehmenden herzlich willkommen. Ein ausführlicher Rundgang durch die großzügigen Räumlichkeiten gab den Partnern zu Beginn wertvolle Einblicke in die breitgefächerte und inspirierende Arbeit der italienischen Institution.
Dynamischer Schwerpunkt: KI in der sozialpädagogischen Ausbildung
Bereits während unseres ersten Treffens in Bad Essen und in den vorausgegangenen „Digitalen Dialogen“ wurde deutlich: Neben den Kernbereichen Professionalisierung und Digitalisierung ist das Thema Künstliche Intelligenz ein hochdynamischer Treiber, der von allen Partnern als zentrales Handlungsfeld identifiziert wurde.
Um dieser Dynamik gerecht zu werden, wurde der externe Experte Alberto Garniga eingebunden. Sein mit Spannung erwarteter Fachvortrag zu „Künstliche Intelligenz in Ausbildung und Studium sozialpädagogischer Fachkräfte“ bildete den inhaltlichen Meilenstein des Treffens. Er zeigte praxisnahe Perspektiven für den Einsatz von KI in Unterricht und Lehre auf. In der anschließenden Reflexion war sich die Gruppe einig, dass neben den Chancen vor allem ein kritisch-reflektierter Blick auf diese rasanten Entwicklungen unerlässlich bleibt. Beim kommenden Treffen im spanischen Lleida wird dieser Schwerpunkt konsequent weitergedacht: Dort steht die Bedeutung von KI für den konkreten Lernort Praxis im Mittelpunkt.
Gelebte Agilität und transnationale Zusammenarbeit
Ein Projekt lebt von seinen Menschen – und von Flexibilität. Das Treffen in Rovereto zeigte einmal mehr, wie wichtig ein agiles Projektmanagement ist. Während die spanische Delegation in konstanter Besetzung reiste, gab es in der deutschen und italienischen Gruppe personelle Veränderungen durch Arbeitsplatzwechsel oder neue Zuständigkeiten. Dank des starken Teamgeists gelang es jedoch reibungslos, die neuen Akteure zu integrieren und wichtige Teilaufgaben direkt neu zu verteilen. Die reibungslose Verständigung auf Englisch stärkte dabei das europäische Miteinander.
Parallel zum KI-Schwerpunkt arbeiteten spezialisierte Fachgruppen intensiv an den Projektzielen:
- Vernetzung per Klick: Die Fachgruppe „Internationalisierung“ entwickelte die Idee für ein neues digitales Forum, das Lehrende, Praxismentoren und Lernende künftig noch enger zusammenbringen soll.
- Wirkung im Blick: Eine weitere Gruppe wertete die digitale Evaluationsabfrage aus, um die langfristigen Effekte des Projekts messbar zu machen.
- Blick in die Zukunft: Um die Nachhaltigkeit der Initiative über die Laufzeit hinaus zu sichern, befasste sich eine Arbeitsgruppe bereits mit den Rahmenbedingungen für ein mögliches Folgeprojekt.
Ausblick: Ein Leitfaden für Europa
Die Ergebnisse aus Rovereto werden nun in Präsentationen und Dokumentationen gegossen. Sie bilden das Fundament für das große Meilenstein-Ergebnis des Projekts: Eine umfassende Handlungsempfehlung zur Gewinnung, zum Austausch und zur Qualifizierung sozialpädagogischer Fachkräfte zwischen Italien, Spanien und Deutschland.
Dieser Leitfaden wird konkrete Praxis-Schritte zur Vorbereitung von internationalen Praktika, Ausbildungs- und Studienaufenthalten enthalten. Die Fertigstellung ist für das letzte große Treffen im Juni 2026 in Bad Essen geplant, wo die Partner die gemeinsame Strategie im Rahmen einer Fachveranstaltung offiziell verabschieden werden.
Der Verlauf in Rovereto hat eindrucksvoll bewiesen: Tragfähige europäische Arbeitsbeziehungen entstehen durch den Mut, sich dynamischen Themen gemeinsam zu stellen und flexibel auf Veränderungen zu reagieren.
Zur Präsentation Internationalisierung
Vortrag Alberto Garniga – Deutsch
Vortrag Alberto Garniga – Englisch
„Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wider. Weder die Europäische Union noch die EACEA können dafür verantwortlich gemacht werden.”
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